Das Rückenzentrum im Grönemeyer Institut Berlin

Schnelle und wirkungsvolle Therapien gegen den Rückenschmerz

Wir erarbeiten ihren individuellen Therapieplan gegen den Rückenschmerz

Im Mittelpunkt unserer Arbeit im Grönemeyer Institut Berlin steht der einzelne Patient mit seinen individuellen Bedürfnissen, Beschwerden und seiner Geschichte. Wir therapieren Wirbelsäulen- und Gelenkerkrankungen und damit verbundenen Rückenschmerz schnell und nachhaltig. Hierzu bedienen wir uns der Mikrotherapie sowie speziellen Verfahren der Schmerztherapie.

Spezialisiert auf Rücken- und Gelenkserkrankungen

Unsere Radiologen sind spezialisiert auf Rücken- und Gelenkserkrankungen und nutzen die Möglichkeiten der modernen Diagnostik für eine präzise Diagnose. Gemeinsam mit Ihnen entwickeln sie einen individuellen Therapieplan gegen den Rückenschmerz, den sie ausführlich mit Ihnen erläutern und abstimmen. Die Diagnostik und die Therapien können in der Regel am gleichen Tag beginnen.

    Rückengesundheit - Aufbau der Wirbelsäule


     

    "Micro is more"

    Die Therapie gegen den Rückenschmerz wird flankiert von physiotherapeutischen, orthopädischen, medikamentösen und anderen Verfahren. Dabei verfolgen wir das Ziel, den Schmerzauslöser nach Möglichkeit direkt unter Einsatz minimal- und mikroinvasiver Methoden zu behandeln. Wir handeln nach der Devise „micro is more“; der Behandlungspfad geht immer von leicht nach schwer.

    Da wir eine ganzheitliche Behandlungsform verfolgen, konzentrieren wir uns auf folgendes mikrotherapeutisches Konzept:

    • Moderne klinische und radiologische Diagnostik unter Einbeziehung erfahrener Spezialisten aus der Radiologie.
    • Mikrotherapeutische Methoden so effektiv wie möglich und maximal schonend für den Patienten

    Die fünf häufigsten Erkrankungen des Rückens

    Den größten Teil der Belastungen in unserer Lebenszeit müssen die Bandscheiben aufnehmen. Je älter wir werden, desto dünner werden die Bandscheiben. Die Rückenmuskulatur schrumpft. Dann müssen die Wirbelgelenke, die die Beweglichkeit unseres Rückens ermöglichen, die vermehrten Belastungen aufnehmen. Die Facettengelenke sind dabei sehr gefordert. Besonders der untere Teil unserer Wirbelsäule, die Lendenwirbelsäule, wird stark belastet. Wenn die Bandscheiben mit zunehmendem Alter schrumpfen, lasten beinahe 70 Prozent unseres Gewichts auf den Facettengelenken. Wie beweglich das Facettengelenk ist, hängt vor allem von seiner Flüssigkeit ab. Je älter wir werden, desto weniger Wasser enthält die Gelenksflüssigkeit. Die glatte Knorpeloberfläche wird allmählich rau und dünn, Belastungen werden nicht mehr genügend abgefedert.

    Die Abnutzung führt zu Entzündungen. Um aber das Gelenk zu stabilisieren transportiert der Körper Kalzium zu den entzündeten Stellen. Das Kalzium lagert sich ab und bildet neuen Knochen. Das Gelenk verknöchert bzw. versteift und wird unbeweglich. Der Patient kann dann an einer Arthrose der Facettengelenke leiden.

    Wenn wir an Rückenschmerz denken, fallen uns sofort die Bandscheiben ein. Jeder bekommt Angst: Querschnittslähmung, Operation, Rollstuhl geistern in unseren Köpfen. Doch dem ist nicht so – Rund 80 Prozent aller Rückenbeschwerden sind zurückzuführen auf eine schwache Rückenmuskulatur. Die Bandscheibe besteht aus weichem Knorpelgewebe und dient uns als Stoßdämpfer. Der äußere Ring ist faserhaltig und schließt an das Knorpelgewebe der Wirbelkörper an.

    Das Innere der Bandscheibe besteht dagegen aus Wasser - zu 90 Prozent bei einem Neugeborenen und immerhin noch bis zu 70 Prozent bei einem alten Menschen.
    Da sie elastisch ist, kann sie sich je nach Art der Belastung zusammenziehen oder ausdehnen und nimmt dabei Nährstoffe auf. Das ist der so genannte osmotische Prozess. Regelmäßige und ausreichende Bewegung ist daher für eine gesunde Bandscheibe unerlässlich, vor allem mit zunehmendem Alter. Wenig Bewegung und falsche, vor allem starke Belastung schadet ihr. Der äußere Faserring ermüdet allmählich. Das flüssige Innere beult die Bandscheibe aus, die dann auf einen Nerv drückt und Schmerzen verursachen kann.Wenn wir an Rückenschmerzen denken, fallen uns sofort die Bandscheiben ein. Jeder bekommt Angst: Querschnittslähmung, Operation, Rollstuhl geistern in unseren Köpfen. Doch dem ist nicht so – Rund 80 Prozent aller Rückenschmerzen sind zurückzuführen auf eine schwache Rückenmuskulatur. 

    Unsere Wirbelsäule ist auch an anderen Stellen großen Belastungen ausgesetzt. Der Beckenbereich, die Verbindung zwischen Oberkörper und den Beinen, sorgt für die Stabilität unseres Körpers. Diese zentrale Verbindung besteht aus den beiden Beckenschaufeln und dem Kreuzbein, dem unteren Ende der Wirbelsäule.

    Die Beckenschaufeln und das Kreuzbein sind verbunden durch das so genannte Kreuzdarmbeingelenk, oder auch Iliosakralgelenk.
    Wenn wir etwas Schweres heben, dann lastet das Gewicht auf dem Kreuzbein und drückt die Beckenschaufeln auseinander. Um das zu vermeiden, ist unser Becken mit besonders starken Bändern ausgestattet.

    Das Gewicht, welches wir tragen, spannt die Bänder bis zum Äußersten und presst die Gelenkflächen von Beckenschaufeln und Kreuzbein stark gegeneinander. Je älter wir werden, desto mehr Rillen und Fugen entstehen auf den Gelenkflächen. Die Gelenkflächen von Kreuzbein und Becken nutzen sich also mit zunehmendem Alter ab. Durch die Abnutzung verschieben sich die Gelenkflächen immer mehr zueinander. Die Folge sind ein schief sitzendes Becken oder sogar Arthrose: extremer Verschleiß des Gelenks.

    Häufig sind es aber auch angeborene Ungenauigkeiten, die uns Probleme bereiten. Die Wirbelsäule versucht, die kleinen Makel auszugleichen – und sämtliche Elemente unseres Rückgrats leiden darunter. So ist auch das so genannte Wirbelgleiten nicht nur die Folge von natürlichem Verschleiß, sondern kann auch durch einen angeborenen Fehler verursacht werden. Das Wirbelgleiten betrifft vor allem den unteren, hoch belasteten Teil unserer Wirbelsäule: die Lendenwirbel.
    Die Wirbel verrutschen leicht (sind instabil), wenn sie nicht von starken Bändern und Muskeln gehalten werden. Dann verutschen sie und drücken auf das Rückenmark mit seinen Nervenbahnen oder klemmen es sogar ein. Ein starker Rückenschmerz kann so ausgelöst werden.

    Die Ursache der spinalen Stenose, also der Verengung des Rückenmarkkanals, sind Alterungsprozesse der Wirbelgelenke und der Bandscheibe. Die Gelenkkapseln der kleinen Wirbelgelenke (besonders häufig sind die Facettengelenke betroffen) verdicken sich und bilden knöcherne Anlagerungen. Diese verengen dann die Nervenkanäle und reizen die dort verlaufenden Nerven. Ist eine Bandscheibe in Richtung Wirbelkanal vorgewölbt, so kann diese ebenfalls eine Stenose verursachen – eine Verengung des Wirbelkanals. Auch die Wirbelknochen können von knöchernen Anlagerungen betroffen sein. Dann drückt der zusätzliche Knochen auf das Rückenmark oder klemmt es sogar ein.