Kardio-CT im Grönemeyer Institut Bochum

Kardio-CT: Detaillierte Diagnose auch mit Herzschrittmacher

Kardio-CT: Risikoabschätzung für eine Koronare Herzerkrankung

Die Computertomographie (CT) des Herzens macht früheste Kalkablagerungen in den Herzkranzarterien sichtbar. Mit diesen kann man über die herkömmlichen Einschätzungsmethoden hinaus das künftige kardiovaskuläre Risiko bestimmen. So ist es möglich, entsprechende therapeutische Möglichkeiten frühestmöglich einzuleiten und damit einem drohenden Herzinfarkt vorzubeugen.

Volumen-Computertomographie statt Spiral-Computertomographie

Der 320-Zeilen 3D-Volumen-Computertomograph erlaubt eine Untersuchung des kompletten Herzens und der Herzkranzgefäße in nur einer Umdrehung im Gegensatz zur bislang üblichen Technik der Spiral-Computertomographie.

Dadurch ist eine hohe Bildqualität bei geringer Strahlendosis möglich, das lässt häufig eine Katheteruntersuchung des Herzens überflüssig werden.

Detaillierte Diagnose auch mit Herzschrittmacher

Diese Methode eignet sich auch in Fällen einer Gegenanzeige zur Kernspintomographie (MRT) - etwa aufgrund eins Herzschrittmachers.

Gefäßstrukturen innerhalb eines Herzschlags erkennbar

Der 3D-Volumen-CT ist bei diagnostischen Untersuchungen eine echte Alternative für Patienten. Sie müssen stationär behandelt werden, die Strahlendosis ist gering und die Untersuchung geht schnell vonstatten: Sie dauert im Idealfall mit dem Kardio-CT inklusive Vor- und Nachbereitung nur rund 15 Minuten. Die eigentliche Diagnostik im CT dauert sogar nur 0,3 Sekunden. In der überwiegenden Anzahl der Diagnostiken ist eine weitere Untersuchung mit dem Herzkatheter nicht mehr notwendig.

Bestand bisher der Verdacht auf eine Erkrankung der Herzkranzgefäße, so wurde ein Katheter über einen Zugang in eine Arterie bis zum Herzen eingeführt. Allerdings ist diese Untersuchung in mehr als der Hälfte aller Fälle ohne Befund und daher eine unnötige Belastung für den Patienten.

Wie läuft die Kardio-CT ab?

In der Regel wird über eine Vene ein Gefäßzugang gelegt, über den Kontrastmittel gegeben wird. Außerdem werden Elektroden zur Erstellung eines Elektrokardiogramms (EKG) auf Ihrer Brust angebracht. Das EKG ist notwendig, denn es ermöglicht qualitativ hochwertige und aussagekräftige Bilder. Während der Kardio-CT erhalten Sie außerdem von Zeit zu Zeit eine Anweisung durch den Mitarbeiter, den Atem anzuhalten. Auch dies ermöglicht präzisere Bilder.