Digitales Röntgen

Digitale Aufnahmetechnik erleichtert die Diagnostik

Die Röntgendiagnostik ist bis heute eines der am häufigsten eingesetzten bildgebenden Verfahren. Sie ist eine schnelle und unkomplizierte Methode, um beispielsweise knöcherne Strukturen sowie Thorax und Bauchhöhle darzustellen. In den letzten Jahrzehnten konnten durch technische Entwicklungen die Strahlendosen immer weiter verringert werden.

Der gute alte Röntgenfilm kann bei vielen dieser technischen Anforderungen (z.B. Bildnachverarbeitung) nicht mehr mithalten. Wir setzen ausschließlich digitale Aufnahmetechnik ein. Mit sehr niedriger Strahlenbelastung erhalten wir so hervorragende Bilder, die wir mit spezieller Software nachbearbeiten.

Die Aufnahmen können wir auf Filmen ausdrucken, innerhalb weniger Minuten an die zuweisenden Ärzte übermitteln und sie den Patienten auf einer CD für die Behandlerin oder den Behandler mitgeben. So sind sie jederzeit verfügbar, und es geht keine wertvolle Zeit zwischen Diagnostik und Therapie verloren. 

Untersuchungsspektrum Digitales Röntgen

  • Wirbelsäule (HWS,BWS,LWS)
    • - inkl. Funktionsuntersuchungen
    • - inkl. Aufnahme der ganzen Wirbelsäule (bei Wirbelsäulenverkrümmung = Skoliose)
  • Knochen und Gelenke
  • Beinachsenaufnahme
  • Nasennebenhöhlen
  • Thorax/Lunge
  • Bauchhöhle inkl. Kontrastmitteluntersuchung der Nieren und Harnblase (Urographie)

Häufige Fragen zur Diagnostischen Radiologie

Röntgenstrahlen gehören zu den elektromagnetischen Wellen wie auch das sichtbare Licht, der Unterschied liegt im Energiegehalt. Bei höherem Energiegehalt haben Röntgenstrahlen damit die Eigenschaft, Elektronen aus ihrer Bindung zu lösen. Daher werden sie auch als ionisierende Strahlung bezeichnet.

Die unterschiedliche Abschwächung von Röntgenstrahlen im Körper führt  dazu, dass wir sie für die Bildgebung nutzbar machen können.

Ionisierende Strahlung kommt auch in der Natur vor, so sind wir letztendlich ständig einer geringen Strahlung ausgesetzt, ohne dass wir alle davon krank werden.

Prinzipiell können Röntgenstrahlen Veränderungen am Erbgut der Zellen hervorrufen. Der Körper hat durchaus eigene Reparaturmechanismen. Unter Umständen könnte es dennoch zu vererbbaren Erkrankungen oder zu Tumorerkrankungen führen, dieses Risiko ist umso geringer, je besser Strahlenschutz betrieben wird.

Jede Maßnahme, die Strahlendosis auf ein Minimum zu begrenzen, ist daher sinnvoll. Gleichzeitig sollte das geringe Risiko einer Untersuchung in Röntgen oder CT dem Nutzen einer sicheren Diagnose entgegengesetzt werden.

Wir verwenden z.B. im Bereich der CT-gesteuerten Therapien ausschließlich Niedrigdosis-Protokolle.

Im Röntgenpass können alle bei Ihnen durchgeführten Röntgenuntersuchungen mit Datum, Art der Untersuchung und Körperregion eingetragen werden. So haben Sie jederzeit eine Übersicht, wann welche Untersuchung durchgeführt wurde. Voraufnahmen können dann ggf. mit herangezogen werden, man vermeidet unnötige Doppeluntersuchungen. Einen Röntgenpass bieten wir Ihnen jederzeit kostenlos und auf freiwilliger Basis an.

Wir nehmen uns gerne Zeit für Sie und erläutern Ihnen den Befund am Monitor. Für Ihren behandelnden Arzt/Ihre behandelnde Ärztin nehmen Sie in der Regel unmittelbar einen kleinen schriftlichen Bericht mit. Manche Fälle erfordern einen größerem Aufwand (komplexer Befund, Vergleich mit Voraufnahmen, zusätzliche computergestützte Auswertung), der etwas Zeit in Anspruch nimmt; den detaillierten Befund leiten wir direkt an Ihren Arzt/Ihre Ärztin weiter. Eine CD mit den Bilddaten können Sie in jedem Fall bereits nach der Untersuchung mitnehmen.

Wir stehen Ihnen für Fragen gerne zur Verfügung. Haupt-Ansprechpartner/in ist immer Ihr behandelnder Arzt / Ihre behandelnde Ärztin. Er/Sie entscheidet gemeinsam mit Ihnen über die erforderliche Diagnostik und leitet ggf. anschließend die erforderlichen therapeutischen Schritte ein. Gerne kann er/sie sich auch direkt mit uns in Verbindung setzen, um weiteres Material und Informationen anzufordern.