Mikrotherapie im Grönemeyer Institut Berlin

Ganzheitliche bildgesteuerte Therapie

Die MikroTherapie ist eine spezielle Therapieform, die grundsätzlich unter Bildsteuerung erfolgt. Die modernen bildgebenden Verfahren wie die Computertomographie und die Kernspintomographie geben uns die Möglichkeit, ein dreidimensionales Bild von Körpergewebsstrukturen, angefangen von Weichteilen über Gefäße bis zu Knochen, problemlos zu erstellen.

Somit sind diese Geräte sowohl in der Diagnostik als auch unter therapeutischen Aspekten ausgesprochen effektiv einsetzbar. Unter Bildsteuerung können Behandlungsinstrumente wie Nadeln, Kanülen, Endoskope punktgenau und präzise in den verschiedensten Körperregionen platziert werden, ohne Verletzungen von lebenswichtigen Organen, Gefäßen oder Nerven zu riskieren. Röntgendurchleuchtungsgeräte werden teilweise zusätzlich zur Sichtkontrolle eingesetzt.

Wir betreiben eine moderne klinische und radiologische Diagnostik unter Einbeziehung erfahrener Spezialisten aus der Schmerztherapie, Orthopädie, Neurochirurgie, Neurologie, Sportmedizin, Anästhesie und Radiologie.

In einem ausführlichen Gespräch bei Ihrem ersten Besuch werden wir versuchen unter Einbeziehung einiger der oben genannten Spezialisten eine Diagnose und daraus ein therapeutisches Konzept für Sie individuell zu erstellen und mit Ihnen zu besprechen.

Die Diagnostik und die Therapien können meist am gleichen Tag beginnen.

Verfahren der Mikrotherapie

Jede Therapie sollte grundsätzlich von leicht nach schwer geplant werden um den Patienten so wenig wie möglich zu belasten. Eine Kombination von HighTech und Naturheilkunde ist eine große Hilfe bei chronischen Schmerzzuständen und auch nach Operationen. Die Osteopathie und Physiotherapie begleitend zur invasiven Behandlung ist ein Muss jedes effektiven Schmerztherapieansatzes sowohl zur Beschleunigung der Heilung als auch zur Rehabilitation. Diese Methoden wirken vorbeugend und sollen Neuerkrankungen verhindern.

Trotz der neuen Therapieansätze und  der besseren Aussicht auf Heilung müssen wir mehr Verantwortung für unseren Rücken übernehmen. Nie hat sich der Sinnspruch „Vorbeugung ist die beste Medizin“ so bewahrheitet wie angesichts des Volksleidens Rückenschmerz.

"Micro is more": Wir suchen immer nach dem schonendsten Behandlungsweg für die jeweiligen Beschwerden, nach einer Therapie, die den Patienten so wenig wie möglich belastet.

Das Grönemeyer Institut ist spezialisiert auf die ambulante und interdisziplinäre Behandlung des Rückens und der Wirbelsäule. Prof. Dr. Dietrich Grönemeyer führt sie durch die spannende Welt der MikroTherapie.

Therapie der Facettengelenke (FAB, FAA), der Costotransversal- und Costovertebralgelenke (CTT) sowie der Iliosakralgelenke

Diese Therapie findet Anwendung bei chronischen und akuten Rückenschmerzen, bei Beschwerden in der Hals- und Brustwirbelsäule aufgrund von Arthrose (Verschleiß) der kleinen Wirbelgelenke.

Patienten klagen über Rückenschmerzen im Bereich des Nackens und der Brust, allerdings ohne Schmerzausstrahlung in Arme oder Beine. Häufig sind die Beschwerden morgens nach dem Aufstehen besonders stark, lassen aber, nachdem sich die Patienten etwas bewegt haben, wieder nach. Belastungen jedoch verstärken die Beschwerden, weshalb auf ausreichende Bewegung verzichtet wird, was wiederum den Krankheitsverlauf ungünstig beeinflusst.

Therapie des Nervenreizsyndroms (Periradikuläre Therapie, PRT)

Therapie gereizter Nerven der Wirbelsäule (PRT) bei chronischen oder akuten Schmerzen in Nacken, Schulter oder Armen, bei Rückenschmerzen oder Beschwerden in den Beinen mit oder ohne begleitender Taubheit bzw. Schwächung in Armen oder Beinen infolge eines Bandscheibenvorfalls und/oder Einengung einer Nervenaustrittstelle

Symptomatisch für das Nervenreizsyndrom sind chronische (dauerhafte) oder akute (plötzliche, unvermittelte) Rückenschmerzen mit Ausstrahlung in die Beine oder Nacken- und Schulterschmerzen. Ausstrahlungen in die Arme nach einem Bandscheibenvorfall sind auch möglich. Sollten konservative Therapien wie Krankengymnastik, Wärmebehandlungen oder gar Schmerzmedikamente die Beschwerden nicht lindern, so wenden wir die periradikuläre Therapie (PRT) der Mikrotherapie an. Dabei werden unter computertomographischer Steuerung gezielte Behandlungen um und an der Nervenwurzel durchgeführt.

Kontrastmitteldarstellung der Bandscheibe (Diskographie)

... Bandscheibenbehandlung bei Bandscheibenvorfall oder -vorwölbung

Mit Hilfe der Diskographie kann der Arzt feststellen, ob Rückenschmerzen durch die Bandscheibe verursacht werden, oder andere Gründe für Rückenschmerzen ursächlich sind (z. B. durch Arthrose der kleinen Wirbelgelenke, meist der Facettengelenke). Hierzu führt der Arzt eine miniaturisierte Kanüle in die Bandscheibe ein, über die er ein Kontrastmittel (oder Kochsalzlösung bei Unverträglichkeiten gegenüber Kontrastmitteln) in den Bandscheibenraum injiziert. Sollte der Patient dann die Schmerzen verspüren, wie er sie auch im Alltag erlebt, so ist die Bandscheibe selbst der Auslöser der Beschwerden.

Die Diskographie wird in örtlicher Betäubung ohne Vollnarkose durchgeführt.