Kernspintomographie (MRT)

Präzise Darstellung ohne Strahlenbelastung

Die Magnetresonanztomographie (MRT; Kernspintomographie) erlaubt eine schonende und sehr präzise Diagnostik ohne Röntgenstrahlen. Sie stellt vor allem Weichteilstrukturen hervorragend dar. Dazu gehören Gehirn und Rückenmark ebenso wie Bandscheiben, Muskeln, Bänder, Sehnen und Knorpel. Spezielle Software unterstützt die Auswertung bei komplexen Untersuchungen.

Das Institut verfügt über einen modernen Hochfeld-Kernspintomographen. Es ist ein spezielles Gerät, dessen halb offene Bauweise Beklemmungsgefühle gar nicht erst entstehen lässt. Selbst Patienten mit ausgeprägter Klaustrophobie oder körperlichen Einschränkungen erleben in der Regel eine entspannte Untersuchung.

In manchen Fällen kann die Diagnostik mittels eines gut verträglichen Kontrastmittels weiter verbessert werden. Die Untersuchung im MRT erfolgt ohne Strahlenbelastung.

  • Wirbelsäule
  • Gehirn, Rückenmark
  • Gelenke des Bewegungsapparates (Schulter, Ellenbogen, Hand, Hüfte, Knie, Sprunggelenk, Fuß)
  • Kiefergelenke
  • Halsweichteile
  • Brustdrüse (Mamma-MRT)
  • Bauchhöhle (Abdomen), insbesondere Diagnostik der Bauchorgane (Leber, Milz, Bauchspeicheldrüse, Nieren)
  • Darstellung der Gallenwege (MRCP)
  • Hirngefäße, Halsgefäße, Hauptschlagader, Becken- und Beingefäße, Ganzkörperangiographie

Häufige Fragen zur Diagnostischen Radiologie

Ja, die meisten modernen metallischen Implantate sind in der Regel MRT-verträglich, das gilt auch für andere Gelenkprothesen. Ausnahmen bilden elektronische Implantate (z.B. Herzschrittmacher, Schmerzpumpen). Wir beraten im Einzelfall, was möglich ist und welche Alternativen wir Ihnen anbieten können.

Ihre Sorge ist zwar zunächst berechtigt: Die Klaustrophobie (häufig nicht ganz korrekt als Platzangst bezeichnet) macht es in konventionellen Kernspintomographen den Patienten schon einmal schwer, ruhig liegen zu bleiben. Aber wir verfügen über ein spezielles, hochmodernes Gerät mit halboffener Bauweise. Dieses zeichnet sich durch eine besonders große Öffnung bei gleichzeitig kurzer Röhre aus. In aller Regel ist hier eine entspannte Untersuchung möglich. Ggf. kann eine medikamentöse Beruhigung ebenfalls helfen. Wir können Sie ständig durch das große Fenster von der Bedienkonsole aus sehen; Sie haben einen Ball in der Hand, den Sie einfach drücken, wenn wir zu Ihnen hereinkommen sollen.

Statt mit Röntgenstrahlen arbeitet die Kernspintomographie mit Magnetfeldern und Radiowellen. Eine schädigende Wirkung ist nicht bekannt. Aus Sicherheitsgründen wird eine Untersuchung in den ersten drei Monaten der Schwangerschaft jedoch nur bei entsprechender Dringlichkeit durchgeführt.

Sie können in aller Regel ganz normal essen und trinken. Nur bei wenigen Untersuchungen machen wir Sie schon bei der Terminvergabe auf spezielle Vorbereitungen aufmerksam. Dies gilt beispielsweise für MRT-Untersuchungen des Herzens und des Darms. Hierzu erhalten Sie von uns dann detaillierte Informationen.

Die Untersuchung dauert zwischen 20-30 min, komplexe Untersuchungen gelegentlich etwas länger. Wir begleiten Sie vom Wartebereich zum Gerät. Unsere erfahrenen Mitarbeiter können Ihnen noch offene Fragen beantworten und sagen Ihnen, was sie in einer Kabine neben allen metallischen Gegenständen (Uhr, Schmuck, Geldbörse, Handy etc.) noch ablegen müssen.

Dann betreten Sie den eigentlichen Untersuchungsraum und werden vom Mitarbeiter gemäß der Untersuchung gelagert. Die für uns wichtigen Empfangsspulen befinden sich zum Teil im Untersuchungstisch, zum Teil werden sie auf die zu untersuchende Körperregion gelegt und befestigt. Sie sind leicht und engen nicht ein. Ganz wichtig ist, dass Sie während der Untersuchung möglichst ruhig liegen. Daher legen wir sehr viel Wert auf eine bequeme Lagerung. Sprechen Sie uns bitte an, wenn wir noch etwas verbessern können.

Diese Klopfgeräusche entstehen durch mechanische Schwingungen während der Schaltung der sogenannten Gradienten. Deswegen bekommen Sie von uns einen Gehörschutz.

Wir nehmen uns gerne Zeit für Sie und erläutern Ihnen den Befund am Monitor. Für Ihren behandelnden Arzt/Ihre behandelnde Ärztin nehmen Sie in der Regel unmittelbar einen kleinen schriftlichen Bericht mit. Manche Fälle erfordern einen größerem Aufwand (komplexer Befund, Vergleich mit Voraufnahmen, zusätzliche computergestützte Auswertung), der etwas Zeit in Anspruch nimmt; den detaillierten Befund leiten wir direkt an Ihren Arzt/Ihre Ärztin weiter. Eine CD mit den Bilddaten können Sie in jedem Fall bereits nach der Untersuchung mitnehmen.

Wir stehen Ihnen für Fragen gerne zur Verfügung. Haupt-Ansprechpartner/in ist immer Ihr behandelnder Arzt / Ihre behandelnde Ärztin. Er/Sie entscheidet gemeinsam mit Ihnen über die erforderliche Diagnostik und leitet ggf. anschließend die erforderlichen therapeutischen Schritte ein. Gerne kann er/sie sich auch direkt mit uns in Verbindung setzen, um weiteres Material und Informationen anzufordern.