Mikrotherapie

Ganzheitliche bildgesteuerte Therapie

Mikrotherapie zeichnet sich dadurch aus, dass das Behandlungsziel unter Hightech-Bildgebung millimetergenau angesteuert werden kann und die mikroinvasiven Instrumente zur Behandlung nur 0,1 bis 2,5 Millimeter dünn sind. Auf diese Weise können große Operationen in allen operativen Fachdisziplinen oft vermieden oder miniaturisiert werden. Zudem sind Behandlungen durch den Verzicht auf Vollnarkose und Ersatz durch Lokalanästhesie ambulant möglich.

Anwendungsfelder der Mikrotherapie sind neben Rücken- und Gelenkleiden die Schmerztherapie, Osteoporose- und Tumorbehandlungen, beispielsweise die Stabilisierung von gebrochenen Wirbelkörpern, die Krebstherapie oder auch die Gewebeentnahme (Biopsie) in sonst schwer zugänglichen Organen wie Lunge, Gehirn, Herz, Nieren, Leber oder Prostata.

Die Mikrotherapie ist eine spezielle Therapieform, die grundsätzlich unter Bildsteuerung erfolgt. Die modernen bildgebenden Verfahren wie die Computertomographie und die Kernspintomographie geben uns die Möglichkeit, ein dreidimensionales Bild von Körpergewebsstrukturen, angefangen von Weichteilen über Gefäße bis zu Knochen, problemlos zu erstellen.

Damit sind diese Geräte sowohl in der Diagnostik als auch unter therapeutischen Aspekten ausgesprochen effektiv einsetzbar.

Unter Bildsteuerung können Behandlungsinstrumente wie feine Nadeln, Kanülen oder Endoskope punktgenau und präzise in den verschiedensten Körperregionen platziert werden.